Geschichte: Die Wurzeln der metaspatial.

Ursprung

Arnulf Christl arbeitet seit 1991 mit GIS, zunächst im GIS-Labor der Universität Marburg, dann in Edmonton, Kanada, zuletzt als wissenschaftliche Hilfskraft and der Universität Bonn im ExSe Projekt des Fachbereichs Geographie unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Greve.

Die erste Unternehmensgründung

1998 gründete er als Einzelunternehmer die Firma CCGIS die er nach und nach auf 10 Mitarbeiter aufbaute, um professionelle Dienstleitung rund um die räumliche Datenverarbeitung anzubieten mit Schwerpunkten auf Geodateninfrastrukturen, Fachanwendungen und Geoportale. Im Jahr 2006 wurde die CCGIS "Planning Committee Mitglied" des Open Geospatial Consortium (OGC). Im gleichen Jahr wurde Arnulf in das OGC Architecture Board gewählt in dem bisher nur propritäre Hersteller vertreten waren. Sein Einfluss wurde von allen begrüßt, auch von den propritäre Herstellern, die zunächst nur zögerlich auf seine Innovationen eingingen. Die CCGIS ist weiterhin aktiv im Geschäft, z.T. noch mit den gleichen Mitarbeitern (jetzt unter dem Namen WhereGroup).

Neue Wege

Im Jahr 2002 stellte Arnulf Christl das Geschäftsmodell der CCGIS auf Open Source um, vor allem als Folge des Verkaufs, und damit Wegfalls des Software-Lieferants SICAD, eine 100% Tochter der SIEMENS. Nach erfolgreicher Umstellung wechselten auch die wichtigsten Kunden erfolgreich zum neuen Geschäftsmodell. Im Februar 2006 gründete Arnulf mit 21 Gleichgesinnten aus aller Welt konsequenterweise die Open Source Geospatial Foundation (OSGeo), eine non-Profit Organisation, die sich der Unterstützung und Förderung von Open Source Software Projekten verschrieben hat. Seit Gründung ist er Mitglied im Aufsichtsrat und trägt aktiv zum Aufbau der global aktiven Organisation bei.

Intermezzo

2007 ging die CCGIS mit zwei weiteren Firmen und 25 Mitarbeitern in die WhereGroup auf, deren Geschäftsführer Arnulf wurde. Im folgenden Jahr steuerte er erfolgreich die Firmenfusion und das strategisch zentrale Projekt Geoportal Rheinland Pfalz. Im September 2008 lies sich Arnulf Christl zur Wahl als Präsident der OSGeo aufstellen und trat als Geschäftsführer der WhereGroup zurück, um Interessenskonflikte zu vermeiden. Im folgenden Jahr leitete er das Projekt Schadstoffregister PRTR des Umweltbundesamtes (UBA), das erste Bundes-Projekt welches OpenStreetMap-Daten als Kartenhintergrund einsetzt. Im Unternehmen führte er als CKO Agile Project Management nach der Scrum Methode ein.

Gründung

Eines der Kernprobleme von Geoportalen and speziell bei INSPIRE sind Mängel in allen aktuell gängigen Metadaten-Konzepten, die immer noch im vor-digitalen Zeitalter verhaftet sind. Um dieser Fragestellung nachzugehen, Lösungen zu entwicklen und anzubieten, gründete er sein neuestes Unternehmen metaspatial. Nach fast 12 Jahren ununterbrochenem Einsatz und Engagement für die WhereGroup und ihre Vorgängen war es eine schwere Entscheidung neue Wege zu gehen. Aber die Perpektive, für eine Weile das Management aufzugeben und wieder inhaltlich zu arbeiten war größer.

Aktuell

Nachtrag: Wie sich nach inzwischen zwei Jahren herausstellt, war es die richtige Entscheidung. Das kleine, hochspezialisierte Unternehmen floriert, ist global tätig und die Kunden sind zufrieden.

Metaspatial.net